Folge 8: Florenz

Über meinen Sommer in Florenz und warum die Stadt Lebenslust und Energie versprüht.

In dieser Folge geht es in die Toskana, genauer gesagt nach Florenz. Ich erzähle euch, was ich in Florenz gemacht und erlebt habe, was die Stadt besonders macht und warum mir Künstler wie Michelangelo Kraft geben.

Inhaltsverzeichnis

Mein Sommerjob, in Florenz: Minute 01:10
Brunelleschi, und die Dom-Kuppel: Minute 02:55
Rom und Florenz
, Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Minute 04:45
Luca, und der toskanische Dialekt: Minute 06:52
Michelangelo, das Multitalent: Minute 09:56

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Infos zur Folge – Infos zu Florenz

Florenz ist die Hauptstadt der Toskana. Mit knapp 380.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und einer Fläche von 102m2 ist die Stadt relativ überschaubar und die Hauptattraktionen im historischen Zentrum gut zu Fuß zu erreichen. Berühmt ist Florenz nicht nur für Kunst und Kultur sondern auch für einige wichtige Persönlichkeiten: die Familie Medici, Leonardo da Vinci oder Michelangelo. Deshalb ist die Stadt für tausende Menschen eine der beliebtesten Reisedestinationen und das schon seit vielen Jahrzenten. Florenz ist beliebt und teuer: Schon im 15. und 16. Jahrhundert war Florenz eine der reichsten Städte der Welt und auch heute zählt sie zu den teuersten Städten Italiens.
Als Wahrzeichen der Stadt ist die Ponte Vecchio über den Fluss Arno bekannt. Sie wurde schon im 1335 erbaut und ist die einzige Brücke, die den zweiten Weltkrieg überstanden hat. Die Brücke ist nicht nur alt (ital. vecchio), sondern auch schön. Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten ist die Kathedrale Santa Maria del Fiore, der Dom, mit der unglaublichen Kuppel von Brunelleschi. Baubeginn des Domes war 1269, fertiggestellt und eingeweiht wurde sie allerdings erst 167 Jahre später (1436). Sie ist, bezogen auf die Länge des Längsschiffes von 156 Metern, die viertgrößte Kirche Europas… Eine große Kirche braucht auch eine große Kuppel – diese hat einen Durchmesser von 45 Metern und galt für über 400 Jahre als die größte Kuppel der Welt. Weltberühmt ist in Florenz auch die David-Statue von Michelangelo. Mit einer Höhe von knapp 6 Metern und einem Gewicht von 6 Tonnen kann man dieses Meisterwerk heute im Kunstmuseum Galleria dell’Accademia bewundern. Florenz war Heimat vieler Künstler, die voller Energie und Ideen waren. Das kann man heute noch spüren und inspiriert sicher auch die Einheimischen, die moderne Lokale und zeitgenössischen Shops führen und besuchen. Diese alte und neue Energie weckt in mir eine unglaubliche Lebensfreude.

Tipps

– Wer Lust und Zeit hat, der kann auch einen Tagesausflug nach Rom machen. Die Fahrt mit dem Zug (trenitalia oder italo) dauert nur 1,5 Stunden.
– Auf der anderen Seite des Flusses (also nicht im Centro Storico) und auch Entlang des Ufers, gibt es viele nette Lokale, die dazu einladen, den Abend mit einem Gläschen Wein dort ausklingen zu lassen.
– Ein absolutes Muss: Die Stadt von obem, vom Piazzale Michelangelo, zu bewundern.
– Allen Fleischliebhaberinnen und Fleischliebhabern kann ich die Trattoria Chianineria (Via dei Cerchi, 40/R) empfehlen. Das Steak dort ist erstklassig.

Produkte, die in Florenz hilfreich sein können oder dir Italien-Feeling ins Wohnzimmer holen:
– Der Florenz-Reiseführer, den ich selbst sehr praktisch fand.
– Die Lieblingsorte von Birgit Haustedt.
– Die Playlist mit Italia-Songs auf Spotify.

Die Tickets und Touren, die schnell zu den Topsehenswürdigkeiten führen (sollen):
Kuppelaufstieg mit Führung auf englisch.
Tickets mit Schnelleinlass in die Galleria dell’Academia (David Statue).
Eintrittskarten für die Uffizien.